Schottland – Edinburgh

Ende Januar 2019 ging es für mich nach Schottland, genauer gesagt in die beiden größten Städte des Landes Edinburgh und Glasgow. Was man dort alles erleben kann und ob sich die Städtetrips gelohnt haben, werde ich im Folgenden darstellen. Aber der Reihe nach.

Edinburgh Tipps

Mit großen Erwartungen kam ich nach Edinburgh. Hört man andere Personen über Schottland sprechen, hört man meistens von Edinburgh, der Hauptstadt und Touristenhochburg Schottlands. Die wunderschöne Altstadt und das Flair der Stadt sollen einzigartifg sein. Vom schottischen Wetter im Januar habe ich nicht viel erwartet, aber ich hatte Glück, da immer die Sonne schien.

Ankunft in Edinburgh

Angekommen am Flughafen gibt es vor Ort mit dem Bus eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof Edinburgh Waverley, welcher sich direkt in der Innenstadt befindet. Dieser kostet für eine Richtung 4,50 GBP und als „Open return-Ticket“ 7,50 GBP. Nach einer halben Stunde waren wir angekommen. Tickets für den Flughafentransfer könnt Ihr hier oder vor Ort erwerben. In der Old Town könnt ihr alles zu Fuß erkunden und benötigt keinen weiteren Bus oder Bahntickets. Sollte eure Unterkunft etwas weiter entfernt sein könnt ihr ein Tagesticket für 4 GBP erwerben.

Edinburgh Castle

Sobald man in der Innenstadt von Edinburgh angekommen ist, bemerkt man die über allem ragende Burg, welche auch als beliebteste Touristendestination Edinburghs gilt. Wollt Ihr diese besuchen, solltet Ihr die Tickets hierfür am besten schon vorher buchen, da es sonst zu längeren Schlangen vor Ort kommen kann. Innerhalb der Burg gibt es alle 30 Minuten eine Tour, welche jedoch nur 30 Minuten dauert und mehr oder weniger lediglich eine Beschreibung der Burg ohne wirkliche Geschichtshintergründe handelt. Daher würde ich Euch der Audiotourguide empfehlen. Von der Burg aus hat man einen sehr schönen Ausblick über die Stadt. Innerhalb der Burg gibt es nur noch ein einziges Gebäude, welches nicht zwischenzeitlich zerstört wurde. Hier befinden sich auch die schottischen Kronjuwelen und die „13-Uhr-Kanone“, welche täglich einen Schuss abgibt. Nach diesem Schuss konnten damals die im Hafen anliegenden Schiffe ihre Uhren stellen.

Tickets für die Burg könnt ihr hier kaufen.

Royal Mile

Bei der Royal Mile handelt es sich um insgesamt sechs Straßen, welche zum Edinburgh Castle führen und zusammengefasst als Royal Mile bezeichnet werden. An dieser Straße haben sich besonders viele Geschäfte angesiedelt, welche Kaschmir verkaufen. Solltet ihr also auf der Suche nach einem neuen Schal sein, könnt Ihr hier ein tolles Andenken kaufen.

Arthurs Seat & Calton Hill

Solltet Ihr einen weiteren Aussichtspunkt über die Stadt suchen, so könnt Ihr zum Arthurs Seat oder zum Calton Hill gehen. Je nachdem wie weit Ihr gehen oder wandern wollt, könnt ihr euch entscheiden oder zu beiden gehen. Der Arthurs Seat ist 251m hoch und ist der Mittelpunkt eines alten Vulkans. Bei schlechtem Wetter oder bei starkem Wind wurde mir jedoch abgeraten, diesen zu besteigen. Hier wurde mir der Calton Hill empfohlen, da der Weg bis zur Spitze durch die Stadt führt und windgeschützter ist. Auf der Spitze des Hügels befinden sich mehrere Gebäude, welche wie Ruinen aussehen. Diese sollen jedoch lediglich nur nicht fertiggestellt worden sein. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch während des Sonnenuntergangs, da die Sonne direkt über der Burg unterging, welches zu tollen Bildern führte.


National Museum of Scotland

Das Museum of Scotland befasst sich mit sehr vielen Themen, wie der schottischen Geschichte und Kultur, Kunst, Technik und Biologie. Das Museum ist grundsätzlich kostenlos. Lediglich Sonderausstellungen sind kostenpflichtig. Sollte mal das Wetter nicht zu einem Spaziergang durch die Stadt einladen, so ist das Museum ein netter Zeitvertreib. Vieles ist für Kinder ausgerichtet, jedoch auch für Erwachsene informativ.

Walking Touren

Ein absolutes Muss während eines Städtetrips sind Walking Tours, da man sonst sehr viele Facetten, wie geschichtliche Hintergründe oder Tipps und Empfehlungen der Tourguides verpassen würde. Ich selbst habe drei Touren durch Edinburgh mitgemacht. Ich bin ein absoluter Fan von Free Walking Tours. Vorteil und Grundsatz der Free Walking Tours ist, dass diese zunächst kostenlos sind und man erst nach der Tour den Tourguide nach eigenem Ermessen bezahlt. Ihm oder Ihr also ein Trinkgeld für die Tour gibt. In Edinburgh handelte es sich zunächst um die Edinburgh Free Tour und die  Free Ghost Tour von „City Explorers“. Einen Link zur Seite findet Ihr hier. Da Edinburgh für seine Geistergeschichten bekannt ist, wollte ich unbedingt noch den Untergrund erkunden. Dieses war während der Tour von „Mercat Tours“ möglich. Ich habe die letzte Tour des Tages, die Hidden & Haunted teilgenommen. Jedem der auf Ghost Tours kann ich diese Tour wärmstens empfehlen. Vor allem die letzte Tour des Tages, da man dann in den Untergrundgewölben die Kerzen auspusten soll, sodass alle verlassenen Räume stockfinster sind und damit eine noch gruseligere Atmosphäre entsteht. Leider konnte ich an keiner Harry Potter Tour teilnehmen.

Tickets für die Ghost Tour von Mercat Tours findet ihr hier.


Restaurants in Edinburgh

Sehr Zentral und gut erreichbar fanden wir das Lokal „The Tron“. Hier gab es zu fairen Preisen um die 6-12 GBP Burger, Wraps, Pizza und Tacos. An der Royal Mile verglichen wir die Preise der Restaurants und die meisten waren teurer. Zudem wird im „The Tron“ Live-Sport übertragen. Bei wem der Preis stimmen soll und der nicht unbedingt auf das Ambiente achtet, dem kann ich den „Castle Rock Chip Shop“ sehr empfehlen. Hierbei handelt es sich eher um einen Imbiss mit günstigen Preisen. Die Mitarbeiter sind extrem freundlich und dort kann man auch den frittierten Marsriegel probieren. Dieser schmeckte erstaunlicherweise. Würde man nicht wissen, dass es ein frittierter Marsriegel ist, könnte man denken, dass man gerade Pfannkuchen mit Nutella isst. Während einer Tour wurde das „Oink“ empfohlen. Hier werden Pulled Pork Sandwiches verkauft. Je nach Größe kosten diese 3,40 – 5,80 GBP, zudem kann man verschiedene Saucen auswählen.


Nette Cafes und Frühstücksrestaurants befinden sich in der Cockburn Street. Ich selbst war hier im „Southern Cross Cafe“ und „Cockburn Cafe Bistro“. Beide Lokale kann ich sehr empfehlen.

Weitere Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

  • The Royal Scots Greys Monument
  • Harry Potter Tour
  • Mary King’s Close (ebenfalls eine Tour durch den Untergrund Edinburghs)

Fazit

Edinburgh hat mir sehr gefallen und den Charme der Stadt fand ich sehr schön. Es ist ein tolles Reiseziel für einen Städtetrip über das Wochenende. Sollte man länger hier verweilen, wären Trips nach Loch Ness oder in die Highlands von Schottland empfehlenswert.

Ich hoffe, dass ich Euch einige Ideen und Tipps für Euren Trip nach Edinburgh geben konnte. Schreibt mir gerne, wenn Ihr Fragen und Anregungen habt.

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